Geschichte

De Internationale Graanoverslag Maatschappij Amsterdam’, besser bekannt als IGMA, wurde in 1959 gegründet. Es ist ein Ergebnis einer Vereinbarung zwischen Tradax und der Gemeinde Amsterdam.
Tradax, damals eine Tochtergesellschaft von Cargill, sorgte als Handelsunternehmen für eine garantierte Anfuhr eines Umschlagproduktes. Die Gemeinde Amsterdam war verpflichtet  eine Lager- und Umschlaganlage im Hafen von Amsterdam zu bauen.
Das erste Schiff, Golden Eagle (ein amerikanisches Tankschiff mit einem Gewicht von 35.000 Tonnen), wurde in Dezember 1960 gelöscht. Am Anfang war die Betriebsführung ganz arbeitsintensiv. Die Produkte wurden in relativ kleinen Schiffen bis 35.000 Tonnen antransportiert. Man arbeitete mit 4 Pneumaten (Vakuumsauganlage); die Schiffsräume wurden manuell gereinigt.

In 1965 wurde die erste Widerstandsmaschine bei IGMA in Betrieb genommen. Es handelte sich um einen kleinen Typ Schranklader der Marke Monroe, die für die Klärung der Schiffsräume eingesetzt wurde. In 1967 wurde ein schwimmender Pneumat angekauft, der Elevator 5 und in 1968 der Elevator 6 die man später einem Museum geschenkt hat.
Am Anfang der 70er Jahre wurde Elevator 7 angekauft, ein renovierter Elevator mit zwei Giekbäumen statt vier. In 1975 wurden alle IGMA-Aktien durch Tradex übernommen. IGMA war jetzt eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Tradax. Von dem Moment an war IGMA Teil von Cargill.

In 1976 wurden wegen einer wachsenden Nachfrage nach Tapioka, zwei schwimmende Lemniskatenkräne (16 Tonnen) mit dazugehörigen Wägeeinrichtungen angekauft. Die Schiffe die Tapioka antransportierten wurden nicht an einem Pier angelegt, sondern an Bojen, im Hafen. Bei der Einführung der Kräne wurden einige extra Widerstandsmaschinen angekauft um die Produktivität zu erhöhen.


In 1982 wurden die Umschlaganlagen am Pier modernisiert. Vier Pneumate wurden durch zwei Siwertells (Löschgerate) ersetzt die das Produkt nicht mehr pneumatisch sondern mechanisch aus dem Schiffsraum entfernten.
Am Ende der 80er Jahre hat IGMA IPS (Igma Parcel Service) gegründet. IPS hat für verschiedene Kunden mit kleineren Paketen die Fracht von Süd- und Nordamerika organisiert. IGMA wurde immer grösser und letztendlich wurden noch drei Kräne mit Wägeeinrichtungen angekauft.
Heutzutage ist IGMA eine moderne Firma mit gut ausgebildeten und geschulten Mitarbeitern die auf der Grundlage einer Jahresberechnung etwa 8 bis 9 Millionen Tonnen Kohlen, Agribulk, Erze, aber auch Big Bags umschlagen kann.